Freitag, 30. August 2013

38. Tag - Canggu - Denpasar - Singapur - London - Düsseldorf

Ganz bedrückt nahmen wir morgens Abschied vom Meer und auch von Fettie, dem Restauranthund. Chris mussten wir leider zurücklassen, da er noch weiter nach Australien und wieder zurück nach Bali reist. Wir wünschen dir noch ne schöne Reise, obwohl die ohne uns bestimmt total langweilig sein wird ;)
Es war ein wirklich schöner Urlaub als Trio :) :)





In Singapur mussten Kathi und ich uns dann auch schweren Herzens trennen, aber wir sehen uns ja schon bald in Dortmund wieder ;)


Am Flughafen in Düsseldorf wartete dann sogar ein Begrüßungskomitee, bestehend aus Eva, Cathrin und Lisa, auf mich. Tatsächlich wurde zur Belustigung der anderen Wartenden sogar ein roter Teppich für mich ausgerollt ;) Ich wurde wohl vermisst. Habe ich die Damen natürlich auch :) Danke an euch fürs Abholen und das Mettbrötchen :)

Montag, 26. August 2013

37. Tag - Canggu

Ganz tapfer hat sich das Lazarett heute an den Strand begeben. Während Chris und ich den ganzen Tag nur schlapp aufs Meer starrten, hat sich Kathi sogar nochmal mit dem Brett in die Wellen geworfen.


Abends haben wir dann mit Cola auf den schönen Urlaub angestoßen :) Er ging mal wieder viel zu schnell vorbei ...


36. Tag - Canggu

Der heutige Tag stand unter einem ganz besonderen, unvergesslichen Motto: 3 Leute und 1 Klo. Wäre ne lustige Realitysoap gewesen ;) Im Nachhinein ganz lustig, in dem Moment schrecklich!!
Kathi und ich haben es dann sogar noch für 2 Stündchen an den Strand geschafft und die Surfer beobachtet.




Da uns dann ein plötzlicher Heißhunger überfiel, haben wir auch noch, ohne Rücksicht auf den Magen zu nehmen, nen Burger verdrückt. Das Spiel "Wer behält ihn länger drin" habe ich leider knapp verloren ;)

In unserem Zustand konnten wir abends dann auch nicht vor die Tür. Also haben wir uns beim Bungalowbesitzer, der nebenher auch DVDs verleiht, nen Player ausgeliehen und uns "Eat, Pray, Love" angesehen. Im Film waren einige Schauplätze auf Bali zu sehen, an denen wir auch schon waren :) So haben wir den Abend auch gut rumbekommen und hatten unser eigenes Klo in unmittelbarer Reichweite. Zum Glück!!!

Samstag, 24. August 2013

35. Tag - Senggigi - Padangbai - Canggu

Back to Bali war das heutige Motto. Zunächst ging es wieder mit dem Cabrio zum Hafen, wo wir nach einiger Rumtelefoniererei dann auch endlich unser Ticket bekamen. Auf dem Boot konnten wir diesmal auch auf dem Dach sitzen und die Aussicht auf die Inseln genießen :) Kurz vorm Hafen wurden wir dann auch noch von Flipper begrüßt.





Nach einer langen Busfahrt sind wir dann auch endlich am Ziel angekommen. Dort wollte uns der Bungalowbesitzer über den Tisch ziehen. Aber nicht mit uns - hatte wohl vergessen, dass wir letzte Woche schon da waren...
Irgendwie hatten wir alle auf dem Boot zu viel Sonne abbekommen, so dass wir erstmal nur beim Bierchen auf unserer Terrasse gehangen und sie sogar geschmückt haben. Chris ging es dann plötzlich ziemlich schlecht und hat sich ins Bett verkrochen. Kathi und ich haben uns noch auf dem Weg zu einer Party gemacht, wo Kathis Kreislauf plötzlich auch nicht mehr so fit war. Also sind wir vernünftigerweise wieder nach Hause gegangen und einfach nur in der Hoffnung auf Besserung ins Bett geplumpst.


Freitag, 23. August 2013

34. Tag - Selong Blanak - Batu Bolong

Trotz permanenter Geckorufe konnte ich heute Nacht doch relativ gut schlafen :) Zum Frühstück gab es zu unserer aller Freude Nasi oder Mie Goreng, quasi ein vorgezogenes Mittagsessen ;) Wir Mädels sind nochmal zum Strand, um ihn bei Flut gesehen zu haben. Als wir zurückkamen, war Chris in ein Schachspiel mit dem Besitzer und heutigen Kutscher vertieft. Leider Schachmatt ;)



Los ging es dann zu einem sehr günstigen Preis Richtung Senggigi (wir haben schließlich ohne Jennifers göttlichen Beistand verhandelt). Auf dem Weg machten wir zunächst an einem Aussichtspunkt mit tollem Blick über unsere Bucht Halt. Dort hat selbst unser Fahrer, stolz wie Oskar, Fotos mit uns für sein Familienalbum geschossen ;) Man sieht: er ist ein Zwerg und ich fast ein Riese ;) Schnell stellte sich dann auch heraus, warum die Fahrt so günstig war. Bei Hinz und Kunz wurde ein Zwischenstopp eingelegt: Papiere holen, Zigaretten kaufen und Handy aufladen. Irgendwann mussten wir dann sogar das Auto wechseln (angeblich war der Motor kaputt) und zu zwei seiner Freunde, die wir gestern schon gesehen hatten, umsteigen. Mit deren Hilfe haben wir dann auch unser neues Homestay (mit ganz viel Service: Wifi, Frühstück und freier Transport in die Stadt) gefunden. Witzigerweise waren wir bei dem Besitzer auch schon auf Trawangan untergekommen. Er hat dann auch noch schnell unser Boot für morgen confirmed, denn Jennifer hatte uns keinerlei Unterlagen zukommen lassen. Der Hass auf sie steigt und steigt ;)




Natürlich wollten wir dann auch los zum Strand auf der anderen Straßenseite gehen. Davor wurden wir allerdings quasi gewarnt, da es dort keine Touristen gibt. Hä? Wenn das das Problem ist, gibt es keins! Ist doch hervorragend :) Also lagen wir den ganzen Nachmittag am total einsamen Strand. Zwar nicht der Schönste, dafür aber mit Blick auf den Tempel Pura Batu Bolong. Zusätzlich gab es noch nen traumhaften Sonnenuntergang :)




Abends ging es dann mit dem Shuttle in die Stadt. Da konnten wir unseren Augen kaum trauen, denn das Gefährt war tatsächlich ein Cabrio. Scheinbar sind wir hier VIP, kamen uns zumindest so vor ;)
Um nach dem Essen und ein bisschen Livemusik abgeholt zu werden, mussten wir einfach den Chef anrufen, der prompt wieder mit seinem Cabrio angebraust kam. Hätten sogar egal zu welcher Uhrzeit anrufen dürfen. Das nenn ich Service ;)

33. Tag - Kuta (Lombok) - Selong Blanak

Unsere heutige Weiterfahrt wurde von unserem Camphäuptling Jennifer höchstpersönlich organisiert. Denn es sollte zu Lomboks schönstem Strand Selong Blanak gehen. Dort gab es laut Lonely Planet nur ein Luxusresort, allerdings hat ein Bekannter von Jennifer dort vor 2 Wochen nagelneue Bungalows aufgestellt. Um sich vom Zustand der Anlage zu informieren, ist unsere neue Freundin (oder auch Objekt unserer Lästereien) gegen unseren Willen mitgekommen. Sie hat dann auch vor Ort die Verhandlungen, vermutlich nicht zu unseren Gunsten, in die Hand genommen. Unser versprochener Schlafplatz für 3 Leute stellte sich als Doppelbungalow heraus. Sie wollte uns doch tatsächlich ein Einzelbett als Doppelbett verkaufen! Somit musste Chris noch ein Häuschen alleine beziehen. Naja, hat dann zwar nur nen Euro mehr als abgemacht gekostet. Aber es geht ums Prinzip. Und jetzt wird Jennifer gehasst!!! Immerhin konnten wir jetzt beim Klogang nen Sonnenbrand bekommen - wow - ein richtiges Outdoor-Badezimmer :)


Nachdem die Moskitonetze angebracht waren (laut J gibt es hier keine - Aha?!), sind wir dann auf zum Strand. Wie im Bilderbuch :) Hier konnte uns dann heute auch erstmal nichts mehr wegbewegen. Einfach nur faul rumgammeln und alle 10 Minuten abkühlen :) Leider blieb das erhoffte Surfen aus, denn über diese Wellen konnte sogar ich nur müde lächeln ...








Gegen Abend fand Chris dann auch noch einen neuen Spielgefährten, einen ca 4jährigen Einwohner, mit dem er einen Lusttempel aus abgenagten Maiskobeln und Kokosnüssen baute ;) Mit Hilfe seines Reiseführers hat er auch versucht sich mit Manam zu unterhalten, ist aber kläglich gescheitert ;)


Zurück im Bungalow stellte sich unweigerlich die Frage nach dem Abendessen. Aber nichts hatte geöffnet. Tote Hose in Selong! Also sind wir Richtung Luxushotel aufgebrochen, da sollte es dich Essen geben. Hierzu schlugen wir den Weg über den Strand ein, der uns aber recht schnell von wütenden Hunden versperrt wurde. Chris fand es nur amüsant, Kathi hatte den Jutebeutel schon zum Gegenschlag bereit und hat die Bestien mit ihrer Taschenlampe in Schach gehalten und ich? Ja, ich habe mich panisch an Kathis Arm gekrallt, sehr mutig ;)
Puh, mussten dann den langen Weg durchs Dorf nehmen und sind ohne weitere Zwischenfälle im Restaurant angekommen. Dank des zwischenzeitlich aufgegangenen Mondes war der Rückweg dann auch gar nicht mehr beängstigend und wir sind sicher im Bungalowdorf, das wir alleine bewohnten, angekommen. Leider ließ sich unterwegs kein Bier mehr auftreiben, da die Preise für dieses köstliche Gesöff hier echt gesalzen sind. Warum auch immer?
Also ging es früh ins Bett, wo schon ein süßer Gecko auf mich wartete. Die kleinen Tierchen (oder eher ihre größeren Kollegen) können hier sogar ihren Namen sagen. Ihr gequäke hört sich an wie das Wort "Gecko". Schlaue Tierchen ;)

Mittwoch, 21. August 2013

32. Tag - Gerupak - Kuta (Lombok)

Während die anderen schon um 6 Surfen gegangen sind, habe ich meinen Morgen ganz chillig mit Lesen und Rumhängen verbracht, brauchte ich irgendwie :) Nach dem Frühstück am Strand wurden wir dann von einer Familie mit nach Kuta genommen. Im Gegensatz zum Kuta auf der Nachbarinsel ist es hier total ruhig und kaum touristisch, ganz nach meiner Vorstellung :)


Wir wohnen hier im so einem Camp, wo alle eine große Familie sind und immer zusammen essen. Scheinbar gehören wir da nicht zu, da wir keine Roller haben und somit nicht alle Plätze erreichen können ;) Für uns allerdings nicht weiter schlimm, sind wir halt Außenseiter. Sind eh nur für eine Nacht hier... Aber suspekt ist uns das ganze Familiengehabe schon. Hier gibt's übrigens 2 wichtige Wohnregeln: 1. keine Schuhe im Bungalow und 2. Licht auf der Terrasse an. Was wohl passiert, wenn wir nicht artig sind? Zumindest eine Konsequenz haben wir schon erfahren. Irgendjemand ist einfach in unsere Wohnung marschiert und hat den Lichtschalter betätigt. Mensch, sind wir vergesslich ;)

Irgendwie waren wir heute ziemlich träge und sind erst relativ spät zum Strand aufgebrochen, natürlich war wieder Ebbe :( Erfrischen konnte man sich dann nur noch, ohne ewige Wanderung über das Riff, in knietiefen Wasserlöchern. Trotzdem hatten wir durch die Dorfkinder einen sehr unterhaltsamen Aufenthalt am Wasser. Die kamen nämlich mit ihrer Fischbeute des Tages zu uns. Da war unter Anderem ein Kugelfisch bei, den sie uns stolz präsentierten und aus dem Wasser nahmen. Zack war der dann auch doppelt so groß wie ursprünglich, da er sich in seiner Not aufgepumpt hat... Spannend, vor allem, als die Kurzen das Tier auf mein Handtuch rollten. Haha, nicht lustig ;)







Außerdem wurde noch eine ganze Rinderherde am Strand an uns vorbeigetrieben, die von den Kindern als Transportmittel genutzt wurde. Hab ich auch noch nicht gesehen!


Abends wurden beim Essen auch noch Armbänder für uns angefertigt, damit dich das kleine Mädchen Schulbücher kaufen kann. Ob sie das wohl auch macht? Jedenfalls konnte sie für ihre 11 Jahre schon echt gut Englisch und wird bestimmt ne knallharte Geschäftsfrau ;)